Luise äußert gegenüber tagesschau.de Zweifel an den verkürzten Bearbeitungszeiten, die für AsylbewerberInnen aus dem Kosovo gelten sollen. Selbst wenn das Verfahren vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sehr zügig läuft, haben die Menschen ja das Recht, gegen die ablehnende Entscheidung Klage und Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht einzureichen.
Nachdem in den letzten Tagen die Debatte um die hohen AsylbewerberInnenzahlen aus dem Kosovo aufkam, meldete sich Luise in verschiedenen Medien zu Wort, um sich gegen die falsche Politik der sicheren Herkunftsstaaten auszusprechen. Deutschlandradio Kultur Spiegel Online Frankfurter Allgemeine Berliner Zeitung taz
Luise gab im Deutschlandfunk und auf MDR Info (11.02./16:18 Uhr) ein Interview zu den steigenden Asyl-Antragszahlen aus dem Kosovo, in dem sie sich erneut gegen die falsche Politik der sicheren Herkunftsstaaten aussprach.
Zur aktuellen Debatte um die europäische Flüchtlingspolitik erklärt Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik: Die Flüchtlings-Dramen der vergangenen Tage zeigen, wie kurz das europäische Gedächtnis ist. Es ist noch nicht einmal eineinhalb Jahre her, als Politikerinnen und Politiker in ganz Europa gegenseitig einen Paradigmenwechsel in der EU-Flüchtlingspolitik versicherten. Statt die Zeit zu nutzen, um konsequent Wege für eine …
Zu den Presseberichten über steigende Asyl-Antragszahlen aus dem Kosovo erklärt Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik: Anstatt die falsche Politik der sicheren Herkunftsstaaten scheibchenweise fortzusetzen und eine Erweiterung der Liste um den Kosovo medial vorzubereiten, sollte die Bundesregierung das Engagement für den Kosovo im Rahmen der EU verstärken. Die demokratischen Institutionen und die Rechtsstaatlichkeit sind im …
Luise kommentiert in der taz die Diskussion über Umgang mit Pegida, hier die komplette Stellungnahme: Der Kommentar von Antje Hermenau ist genauso naiv, wie verharmlosend. Wir haben es nicht mit einem Haufen wild gewordener Teenager auf Selbstfindungstrip zu tun, sondern mit erwachsenen mündigen Menschen. Und was anfangs wie ein politischer Spaziergang aussah, ist spätestens nach ein …
Zu den neusten Gräueltaten der Terrorgruppe Boko Haram erklärt Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik: Einen Monat vor der richtungsentscheidenden Wahl in Nigeria nimmt die verabscheuenswürdige Gewalt von Boko Haram immer schlimmere Ausmaße an. Die Bundesregierung zeigt jedoch keinerlei Bereitschaft ihre herausgehobene bilaterale Partnerschaft dazu zu nutzen eine weitere Destabilisierung im Bevölkerungsreichsten Land Afrikas zu verhindern …
In der neuesten Ausgabe der Zeitung „Das Parlament“ ist ein Portrait über Luise und ihre Arbeit erschienen. Im Netz ist der Artikel unter folgendem Link zu finden.
Zum Voschlag der CSU, das Bleiberecht für junge Flüchtlinge während der Ausbildung auszuweiten, erklären Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung und Luise Amtsberg, Sprecherin für Flüchtlingspolitik: „Die Wandlung der CSU vom Saulus zum Paulus ist schon bemerkenswert. Seit Jahren wettern die Christsozialen polemisch gegen Zuwanderer und gießen damit Öl ins Feuer der fremdenfeindlichen Deutschtümeleien …
Der Tagesspiegel berichtet über die Pläne der CSU-Bundestagsfraktion, künftig Schnellverfahren bei Asylanträgen einzuführen. Luise übt scharfe Kritik an den Vorstößen der CSU. Statt sich endlich mit den Realitäten steigender AsylbewerberInnenzahlen abzufinden und entsprechend zu politisch zu handeln, versuchen die Christsozialen in alter Manier auf Kosten des Grundgesetzes die Rechte von Flüchtlingen und Schutzsuchenden einzuschränken. „Eine schwindende Hilfsbereitschaft …