Kritik an Ankerzentren bleibt

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat knapp drei Jahre nach Aufbau der ersten sog. „Ankerzentren“ in Form einer Studie Bilanz gezogen. Die von der Großen Koalition im Koalitionsvertrag beschlossenen Ankerzentren sollen dazu dienen, dass das gesamte Asylverfahren beschleunigt an einem Ort durchgeführt werden kann.

Dazu sagt Luise: „Das Bundesamt rechne sich die Ergebnisse der Forschungsstudie schön, erklärte sie. „Um den Preis, Menschen über zig Monate in Massenunterkünften zu isolieren, gibt es – wenn überhaupt – nur minimale Beschleunigungseffekte bei den Asylverfahren.“ Sie kritisierte, dass es weiterhin Schwierigkeiten beim Zugang zu Beratung gebe und die Bedürfnisse von besonders schutzwürdigen Gruppen wie Familien mit Kindern oder alleinstehenden Frauen in den Zentren nicht Rechnung getragen werde.“

Der EPD berichtete darüber.