„Nord- und Ostsee werden von der Bundesregierung nur unzureichend geschützt“ – Luise zum Internationalen Tag der Meere

„Das Meer ist der größte Lebensraum unseres Planeten. Doch unsere Art zu Wirtschaften hat es an den Rand des Kollapses gebracht. Die Schutzmaßnahmen der Bundesregierung sind absolut unzureichend. Neben der Überdüngung der Meere, dem Plastikmüll im Wasser als Lebensgefahr für Tiere, hat die Überfischung ein bedenkliches Ausmaß angenommen. Fangmengen müssen endlich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen festgelegt und nicht zwischen Staaten ausgedealt werden. Nur so können wir einen nachhaltigen Fischbestand sichern. Auch Nord- und Ostsee werden von der Bundesregierung nur unzureichend geschützt. Die EU-Richtlinie zum Schutz der Riffe in Nord- und Ostsee wird nicht konsequent umgesetzt – auch hier ist die Art des Fischens eine Hauptproblematik. Es kann nicht sein, dass besonders in den Meeresschutzgebieten besonders viel gefischt wird – ein Politikwechsel ist dringend notwendig!“

Die Süddeutsche und Die Welt berichteten.