Luise setzt sich für Coworking Space in Gaarden ein

Im Gaardener Coworking Space „Dein Raum SH“ haben Geflüchtete die Möglichkeit eigene Geschäftsideen zu entwickeln.

Am 21. Januar eröffnete in Gaarden der Coworking Space „DEIN RAUM“. Hier sollen auch Geflüchtete die Möglichkeit haben, ihre eigenen Geschäftsideen mit anderen zu entwickeln und umzusetzen.

„Viele Geflüchtete kommen bereits gut ausgebildet aus ihren Herkunftsländern nach Deutschland. Sie mussten ihr altes Leben hinter sich lassen und sind höchst motiviert, neu anzufangen. Diese Motivation sollten wir fördern.“ sagte Luise. „Ein Coworking Space ist eine ideale Ideenschmiede zur Selbständigkeit und Existenzgründung. Anstatt zermürbend lange auf ein Jobangebot zu warten, können die Geflüchteten ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Das motiviert auch zum Spracherwerb und zur Integration“.

Dennoch gibt Luise zu bedenken: „Der Aufenthaltsstatus der Geflüchteten darf nicht vergessen werden. Für einen anerkannten Flüchtling mit entsprechender Arbeitserlaubnis ist ein Coworking Space eine tolle Möglichkeit auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Das ist bei Geflüchteten, die keine Anerkennung haben, anders. Ihnen muss klargemacht werden, dass sie über die Mitarbeit bei einem Projekt, keine bessere Chance haben, anerkannt zu werden. Viele Flüchtlinge erhoffen sich von ehrenamtlichem Engagement bessere Chancen, in Deutschland bleiben zu dürfen. Dem ist leider nicht so. Das müssen wir ihnen vermitteln, damit sie nicht enttäuscht sind.“

Der Coworking Space „DEIN RAUM“ in Gaarden eröffnete im Rahmen der Küsten Coworking Konferenz. Luise berichtete dort über die aktuelle Lage zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

„DEIN RAUM“ ist ein semesterübergreifendes Projekt von Studierenden der HTW Berlin und opencampus (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Muthesius Kunsthochschule, FH Kiel).