Bundestagantrag: Heute für morgen helfen: Engagement für Geflüchtete stärken

Luise hat gemeinsam mit der grünen Bundestagsfraktion einen Antrag zur Stärkung von Freiwilligenarbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe gestellt, bei dem gefordert wird die staatlichen Aufgaben und vor allem die Verantwortung nicht auf das Ehrenamt abzuwälzen. Dass Menschen sich bereit erklärt haben zu helfen, als mehr Menschen in Deutschland Zuflucht suchten, als erwartet war, ist ein großartiges Zeichen von Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit. Das aber darf nicht die staatliche Ersatzstruktur werden! Kommunale Koordinationsstellen müssen gut ausgebaut sein und bürokratische Hürden hingegen müssen abgebaut werden. Freiwillige, die bereit sind zu unterstützen, dürfen bei dieser Aufgabe nicht allein gelassen werden. Sie müssen Supervisionen erhalten, die ihnen das Ehrenamt zeitlich und vor allem auch unter geringer psychischer Belastung ermöglicht. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass Geflüchtete selbst nicht nur als Bittsteller*innen gesehen werden dürfen, sondern viele von ihnen sich bereits selbst für ihre Mitmenschen in den Unterkünften engagieren und versuchen sie aus der Abhängigkeitsstruktur heraus zu lösen. Das ist in Anbetracht der Steine, wie z.B. zu wenig und begrenzte Integrationskurse und -plätze, die in den Weg gelegt werden, nicht einfach. Deshalb fordert die grüne Bundestagsfraktion auch die Aufstockung von Kursen und spricht sich gegen absurde Sanktionspläne im Deckmantel eines Integrationsgesetzes wie die des Bundesinnenministers aus.

Der ganze Antrag von Luise und Bundestagsfraktion ist hier nachzulesen.