Sofortige Aufklärung zu Schüssen an griechisch-türkischer Grenze

Zu den Vorfällen an der griechisch-türkischen Grenze, an der zwei Schutzsuchende Anfang März ums Leben gekommen sind, erklärt Luise:

Die gegenwärtige Corona-Krise, darf nicht dazu führen, dass die Eskalation an der türkisch-griechischen Grenze Anfang März, die zwei Schutzsuchenden das Leben gekostet hat, in Vergessenheit gerät. 

Tausende Menschen sind in den Tagen zum Spielball der Regierung Erdogan geworden, die innenpolitisch motiviert den Menschen vorgegaukelt hat, dass sie einfach in die Europäische Union könnten.  Die griechische Seite hat darauf gewaltvoll und völkerrechtswidrig reagiert und das unter lautem Zuspruch der EU-Kommission sowie der Bundesregierung. Recherchen haben ergeben, dass griechische Sicherheitskräfte scharfe Munition eingesetzt haben und damit mutmaßlich für den Tod zweier Schutzsuchender verantwortlich gewesen sein könnten. Diese Recherchen müssen sofort Ermittlungen nach sich ziehen. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass die griechische Regierung die Vorgänge an den Grenzen lückenlos aufklärt. Die Bundesregierung muss deutlich machen, dass vom Schutz der Europäischen Grenze niemals eine Gefahr für Menschenleben ausgehen darf.

Der SPIEGEL hat Luises Statement aufgegriffen.