Luise besucht die Industrie- und Handelskammer in Kiel

Neben ganz allgemeinen Themen zur Gestaltung der Innenstadt und den Plänen einer Stadtregionalbahn haben sich Luise und Lydia Rudow, Fraktionsvorsitzende der Grünen Ratsfraktion in Kiel, mit dem Kieler IHK-Chef Jörg Orlemann getroffen.

Hauptthema war dabei der drohende Fachkräftemangel, die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und die Chancen für besonders junge Flüchtlinge in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Dabei machte uns Jörg Orlemann darauf aufmerksam, dass es in Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr Tausend unbesetzte Ausbildungsstellen gegeben hat. Diesen Mangel mit den steigenden Flüchtlingszahlen zusammen zu denken, erscheint nur logisch. Auch Jörg Orlemann sieht jedoch ein großes Problem im fehlen geeigneter Sprachkurse und fordert von der Politik, dass Auszubildende während ihrer Ausbildung nicht abgeschoben werden sollen und darüber hinaus nach Abschluss der Ausbildung ein Bleiberecht für zwei Jahre erhält um sich hier um eine geeignete Stelle zu bemühen.

Das System zur Anerkennung der ausländischen Berufsabschlüsse hat die IHK mittlerweile zentralisiert. Die Anerkennung wird in Nürnberg durchgeführt, Anlaufstelle für das Verfahren bleibt jedoch der IHK-Standort vor Ort. Somit ist eine unkomplizierte und schnelle Anerkennung von Qualifizierung, auch Teilqualifikationen, laut Jörg Orlemann, möglich.

Die Gespräche zu diesen Themen und Forderungen, die von Luise sehr begrüßt wurden, sollen fortgesetzt werden.