Gemeinschaftsunterkunft in Niebüll

Luise Amtsberg hat gemeinsam mit dem Leiter der Stabstelle Kommunales und Ordnung, dem auch die  Ausländerbehörde Nordfriesland untersteht, Harry Schröder, und mit dem Leiter der Migrationssozialberatung Nordfriesland, Peter Martensen, die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Niebüll besucht. Birte Matthiessen und ihr Team leisten hier großartige Arbeit: 40 Menschen leben hier in den ersten Wochen, die sie in Nordfriesland verbringen. Sie kommen aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster und können sich hier für eine kurze Zeit in ihrer neuen Heimat orientieren, bevor sie dann eine eigene Wohnung oder zumindest ein Zimmer innerhalb einer Wohnung in Nordfriesland beziehen.

 GU Niebüll 29.10.14

Die Unterstützung der Menschen, wenn sie dann in einem der Mittelzentren Nordfrieslands oder aber auch in einem kleineren Ort leben, muss künftig besser gewährleistet werden. Deshalb ist der Kreis dabei, vier Runde Tische an verschiedenen Orten der Region zu initiieren, bei denen sich Behörden, Vereine, Migranten und interessierte Menschen begegnen können, um diese Hilfe zu organisieren. Desweiteren gibt es verschiedene Projekte, mit denen Flüchtlinge im Alltag begleitet werden sollen, etwa Willkommensflyer in verschiedenen Sprachen, einen Pool an Dolmetschern für den Alltag, Begleitung bei Behördengängen und ersten Schritten in der neuen Umgebung.

Im Anschluß an das Treffen in Niebüll besuchte Luise Amtsberg auch die Ausländerbehörde in Husum im Kreishaus: „Ein erfrischend junges und überwiegend weibliches Team, das einen sehr engagierten Eindruck auf mich machte. Aber auch hier wurde wieder der Wunsch deutlich: es ist wichtig, dass Asylbewerber in Deutschland so früh wie möglich die Chance bekommen, mit dem Erlernen der deutschen Sprache zu beginnen.“.