
Ich zeige Licht, um mich solidarisch mit Jüdinnen und Juden in Deutschland zu zeigen, die in ihrem Alltag allzu oft mit Antisemitismus konfrontiert werden. Antisemitismus hat viele hässliche Gesichter: ob auf dem Schulhof, wo „Jude“ als Schimpfwort benutzt wird oder im Internet, wo dem als „Israelkritik“ getarntem Antisemitismus keine Grenzen gesetzt sind.
Ich möchte, dass sich meine jüdischen Mitbürger*innen wieder wohl und sicher in Deutschland fühlen können und mit dem Chanukkaleuchter zeige ich: ich stehe an Eurer Seite, damit Auschwitz und die Shoa nie wieder möglich sein können.“
Die Aktion #Lichtzeigen von Yad Vashem und den Kieler Nachrichten erinnert an den mutigen Protest der Familie Posner. Rahel Posner, Frau des letzten Kieler Rabbis Dr. Akiba Posner, hatte den Familien-Leuchter im Jahr 1931 vor dem Hintergrund des gegenüberliegenden Gebäudes fotografiert, das mit Nazifahnen behangen war und setzte damit ein Zeichen gegen das drohende Nazi-Regime, für Freiheit und ein friedliches Miteinander.
Mehr Informationen zu „Lichtzeigen“ findet ihr auf der Website
