Aufnahme von Issa Amro in das PsP Programm

Auf Vorschlag von Luise hin wurde der palästinensische Menschenrechtsverteidiger Issa Amro in das Programm „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ (PsP) aufgenommen. Sie hat die Patenschaft für ihn übernommen. Gegen Issa Amro wird seit dem 23. November 2016 vor dem Militärgericht in Ofra wegen Anklagepunkten verhandelt, die zum Teil drei bis sechs Jahre zurückliegen. Eine Verurteilung könnte eine längere Haftstrafe nach sich ziehen. Issa Amro ist Gründer und Koordinator der Organisation „Youth Against Settlements“ in Hebron, die Kooperationspartner des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) ist und die eine beeindruckende und gewaltfreie Arbeit und einen wichtigen Beitrag zur gewaltfreien Lösung von Konflikten in einem Kontext leistet, der durch ein hohes Maß an Gewalt geprägt ist. Davon konnte Luise sich durch Besuche vor Ort selbst überzeugen.

Herr Amro ist ein von der Europäischen Union (EU) anerkannter Menschenrechtsverteidiger, der seinen Fall jüngst vor dem UN Menschenrechtsrat in Genf und bei einem persönlichen Treffen mit der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung schildern konnte. Amnesty International hat im Februar 2017 eine „Urgent Action“ gestartet, um auf den Fall hinzuweisen (http://www.amnestyusa.org/get-involved/take-action-now/urgent-action-two-palestinian-human-rights-defenders-on-trial-israelopt-ua-27816).

 

 

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